Gut-Lynt Auction 24 - Gut-Lynt Auction 24, Part 3
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DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN Anhalt-Harzgerode

Lot 1006

Lot 1006

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Fürstentum Wilhelm, 1670-1709

Wilhelm, 1670-1709. Taler 1694. 29.06 g. Ausbeute der neuen anhaltischen Bergwerke. Müseler 1.3/3. Mann 830. Dav. 6013. Gutes sehr schön / Good very fine. Leicht korrodiert / Slightly corroded.
Die Vereinbarung des Leipziger Münzfußes 1690, der einen höheren Schlagschatz als der Zinnaische Münzfuß von 1667 erwarten ließ, veranlaßte den Fürsten Wilhelm, den Bergbau in Harzgerode zu reaktivieren. Auf diesen Anlaß wurde 1693 auch eine Silbermedaille geprägt. Die Prägung dieser Medaille sowie einer in geringer Auflage geprägten Serie repräsentativer Münzen, die mit dem hier zur Versteigerung kommenden Jahrgang seinen Anfang nimmt, ist ein Teil des Werbeprogramms der holländischen Pächter der Harzgeroder Gruben, die weitere Investoren und Anteilseigner suchten. Dies wird auch durch die Aufschrift der Rückseite unseres Talers deutlich, die Gewicht und Feingehalt betont. Auf dem vorliegenden Stück ist am Armabschnitt des Fürsten die Signatur "E" und am Ende der Rückseitenumschrift eine Eichel zu sehen. Theodor Stenzel vermutete 1876 einen Münzmeister namens Eichel oder Eichler. Jens Heckl nahm dagegen in seiner anhaltischen Geldgeschichte von 1999, der die obigen Angaben verdankt werden, den Eisenschneider Wilhelm Erbe an.